Dienstag, 29. März 2011

Bug im deutschen UM Sprachpaket für Exchange 2010 SP1

Problem:
wir haben bei uns im Unternehmen einen Exchange 2010 SP1 Server mit installierter UM Rolle im Einsatz.

Mir ist neuerdings etwas seltsames aufgefallen. Wenn man die Anrufzentrale anrufen möchte um einen persönlichen Ansagetext zu erstellen, wird nach der Aufnahme der eigenen Ansage die Menüsprache von deutsch auf niederländisch gewechselt.

Umgebung:
Exchange 2010 SP 1 Unified Messaging. Wir haben zusätzlich zum Default die LanguagePacks DE installiert.

Sobald man das telefonische Menu des UM nutzt und seine Voicemailbox konfiguriert, wechselt die Menusprache von Deutsch auf Dänisch.

Dies liegt daran, dass die Dateien tuiAfterGreeting.1.wav und tuiAfterGreetingNoGreeting.1.wav im Verzeichnis c:\programme\microsoft\exchange server\v14\unifiedmessaging\prompts\de fehlerhaft sind. Diese wurden jedoch nicht durch uns modifiziert.

Es scheint so zu sein, als ob im Installationspaket UMLanguagePack.de-DE.msi mindestens zwei fehlerhafte Dateien enthalten sind.


Lösung:
download von folgenden Files:
Link: https://sites.google.com/a/becker.sc/www/download/umsp1wav.zip?attredirects=0&d=1
Ersetzen Sie die Files im folgenden Verzeichnis:
C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\V14\UnifiedMessaging\prompts\de

Sonntag, 20. März 2011

Windows Server 2008 R2 auf DL380 G7 – Event-ID 37–Die Geschwindigkeit des Prozessors “xx” in der Gruppe “0” wird durch die Systemfirmware begrenzt

Ich hatte bei einem HP DL380 G7 das Problem, das im Eventlog unter “System” mehrere Warnungen auftauchten, die den folgenden Inhalt hatten:

  • "Die Geschwindigkeit des Prozessors “xx” in der Gruppe “0” wird durch die Systemfirmware begrenzt. Seit dem letzten Bericht befindet sich der Prozessor seit 0 Sekunden in diesem Status mit verminderter Leistung.

Quelle war “Kernel-Processor-Power”, Ereignis-ID 37. Die Firmware des Systems ist aktuell, das BIOS ebenfalls.

BIOS-Einstellung-DL380G7-PowerManagement-01Die Ursache des Problems war eine Einstellung im BIOS des Systems:

Unter Power Management Options –> Advanced Power Management Options –> Minimum Processor Idle Power State" gibt es mehrere Einstellungen. Die Einstellung stand auf “C3 State” und muss umgestellt werden auf “No C-states”.

BIOS-Einstellung-DL380G7-PowerManagement-02

Nach dem setzen der Einstellung erschien keine weitere Warnung mehr im Eventlog.

Sicherung von virtuellen Windows Server 2008 R2 Systemen per Symantec Backup Exec auf einem Hyper-V-System

Wir befassen uns momentan mit den unterschiedlichen Arten der Sicherung virtueller Hyper-V Systeme. In diesem Artikel möchte ich beschreiben, wie eine Sicherung mit Backup Exec funktioniert, was zu beachten ist und wie eine Rücksicherung funktioniert.

In meinem Szenario haben wir zwei Windows Server 2008 R2 x64-Systeme. Bei dem einen ist die Hyper-V Rolle aktiviert und der Server betreibt zwei virtuelle Testsysteme, auf dem anderen ist Backup Exec 2010 installiert. Gesichert wird in meinem Fall in ein Backup-to-Disk Verzeichnis, ein Bandlaufwerk oder ein Wechsler erfüllen ebenfalls ihren Zweck und sind je nach Art des Festplatten-Speichers auch wesentlich schneller.

Hier einmal eine kleine Screenshot-Serie der Einstellungen, die vorgenommen wurden, um eine Sicherung zu erstellen:

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-01

Wir wählen einen neuen Backup-Auftrag aus:

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-04

Nun werden die virtuellen Systeme ausgewählt, die gesichert werden sollen. Weiterhin ist es wichtig, den “Initial Store” zu suchen. Hinter dem Begriff verbirgt sich die Datei “InitialStore.xml”, standardmäßig ist die Datei zu finden unter “%systemdrive%\ProgramData\Microsoft\Windows\Hyper-V”:

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Als nächstes werden die Anmeldedaten getestet.

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-06

In meinem Fall funktionieren die Anmeldedaten…

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-07

Unter “Gerät und Medium” wird das Backup-Ziel eingestellt sowie der Mediensatz, der unter anderem dafür zuständig ist, wie lange die Daten schreibgeschützt sind.

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-08

Der Auftragsname kann frei gewählt werden, man kann einstellen ob das Archivbit verwendet wird, ob die Sicherung im Anschluss überprüft wird und ob die Daten komprimiert werden sollen.

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-09

Im Menüpunkt “Microsoft Hyper-V” kann man einstellen das virtuelle Computer, die für die Sicherung in einen gespeicherten Zustand geschaltet werden müssen, ignoriert werden. Dies ist sinnvoll, wenn zu Produktiv-Zeiten Backups gefahren werden. Weiterhin kann definiert werden, ob ausgeschaltete Computer gesichert werden und ob die “Backup Exec Granular Recovery Technology (GRT)” verwendet werden soll. Zu diesem Thema weiter unten mehr…

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-03

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-40

Wie oben in dem Info-Text zu sehen ist, wird für solch eine Sicherung ebenfalls ein Backup-Agent in der virtuellen Maschine benötigt. Dies wird ebenfalls per "Popup” gemeldet, wenn man GRT deaktiviert und wieder aktiviert…

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-10

Der nächste wichtige Punkt ist die Planung des Auftrags. In meinem Fall starte ich das Backup “Jetzt”, der Job wird nach der Ausführung nicht gelöscht.

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-11

Nach einem Klick auf “Jetzt ausführen” bekommt man noch eine Zusammenfassung des Auftrags.

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-13

Hier ein Screenshot der Auftragsaktivität.

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-14

In der laufenden Maschine sieht man im Taskmanager die beiden Prozesse “beremote.exe” und “bedbg.exe”.

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-15

Weiterhin erkennt man, das Netzwerkverkehr herrscht.

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-17

Nach der Sicherung erfolgt eine Überprüfung der Daten.

Das erste was mir nach der Sicherung entgegengesprungen ist, ist eine Fehlermeldung:

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-18

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-02

Zu der Fehlermeldung gibt es in Verbindung mit Hyper-V nicht viel bei Google, ich bin allerdings auf den folgenden Beitrag gestoßen:

Backup Exec 2010 backup of Hyper-V Virtual Machine to USB RDX drive completes with V-79-57344-38721 – Failed to mount one or more virtual disk images: Error mounting disk(s): UNKNOWN_ERROR (0xe00084af)

Die Lösung in diesem Fall soll die Installation eines Hotfixes sein:

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-19101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-20101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-21

Nach einem Neustart des Backup Exec-Servers habe ich die Sicherung erneut probiert, allerdings mit dem gleichen Ergebnis. Eine Sicherung auf ein Band sieht wie folgt aus:

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-42

Nachdem die Sicherung einige Minuten gelaufen ist wechselt die Anzeige “Aktuelle Datei” und es erscheinen nach und nach bekannte oder unbekannte Dateien, größtenteils aus dem Windows-Verzeichnis:

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-43

Das Ergebnis der Band-Sicherung sieht allerdings nicht viel besser aus als das der Backup-to-Disk-Sicherung:

101206-HyperV-Backup-mit-Backup-Exec-44

Bei dieser Sicherung ist es mir ebenfalls nicht möglich, einzelne Dateien aus der virtuellen Maschine wiederherzustellen.

Ich habe noch einige Ansätze gefunden, die eine Lösung des Problems darstellen sollen, bisher habe ich für mich und mein Problem noch keine Lösung gefunden. Momentan müsste ich mir die Maschine entweder komplett wiederherstellen, an einer anderen Stelle wiederherstellen, mir die benötigte(n) Datei(en) aus der Maschine herauskopieren und die Maschine wieder löschen oder ich verzichte auf die GRT-Option und bin mir bewusst, das ich keine einzelnen Dateien “mal eben” aus der Sicherung wiederherstellen kann.

Nachdem alle Versuche eine Sicherung mit funktionierender GRT-Option hinzukriegen gescheitert sind habe ich die Backup Exec-Version auf das Release 2 (R2) geupdatet. Ich habe sämtliche Agenten deinstalliert und neu installiert, leider ohne Erfolg. Bis zu jetztigen Zeitpunkt war es mir nicht möglich eine Sicherung zu erstellen, bei der ich einzelne Dateien wiederherstellen kann. Ich werde mich bei genügend Zeit erneut diesem Thema widmen und versuchen eine Lösung zu finden, dann passe ich den Artikel entsprechend an.

Wichtig: Eine Sicherung der virtuellen Maschine funktioniert, ebenso eine Wiederherstellung. Bei dem hier beschriebenen Problem handelt es sich um die Wiederherstellung einzelner, in der virtuellen Maschine vorhandener Dateien mittels der GRT-Technologie!

Donnerstag, 17. März 2011

Install the Active Directory Schema Snap-In

You can use this procedure to first register the dynamic-link library (DLL) that is required for the Active Directory Schema snap-in. You can then add the snap-in to Microsoft Management Console (MMC).

Membership in Domain Admins, or equivalent, is the minimum required to complete this procedure. Review details about using the appropriate accounts and group memberships at http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=83477.

To install the Active Directory Schema snap-in

  1. Open an elevated command prompt. Click Start, type command prompt, and then right-click Command Promptwhen it appears in the Start menu. Next, click Run as administrator. When the command prompt opens, type the following command, and then press ENTER:

    regsvr32 schmmgmt.dll
    TipTip
    Although the regsvr32 command shows that it is a 32-bit based command, it does run properly in the 64-bit versions of the supported operating systems (see Applies To near the start of this topic).

    If you do not run the command from an elevated command prompt or if you do not have the appropriate permissions, the following error message appears

    The module ‘schmmgmt.dll’ was loaded but the call to DllRegisterServer failed with error code 0x80040201.

    If you see this error message, check the group memberships of the user account that you are using to ensure that the user account is a member of the Schema Admins group. Also, ensure also that you run the command from an elevated command prompt.

  2. Click Start, click Run, type mmc, and then click OK.

  3. On the File menu, click Add/Remove Snap-in.

  4. Under Available snap-ins, click Active Directory Schema, click Add, and then click OK.

  5. To save this console, on the File menu, click Save.

  6. In the Save As dialog box, do one of the following:

    • To place the snap-in in the Administrative Tools folder, in File name, type a name for the snap-in, and then click Save.

    • To save the snap-in to a location other than the Administrative Tools folder, in Save in, navigate to a location for the snap-in. In File name, type a name for the snap-in, and then click Save.

Mittwoch, 16. März 2011

Druckertreiber unter Windows 7 entfernen - deinstallieren - Servereigenschaften

In der Eingabeauffroderung

printmanagement.msc

eintragen. Dadurch startet die Druckerverwaltung. Hier den Zweig

Druckerserver

Treiber

auswählen und den unerwünschten Treiber entfernen.

Montag, 14. März 2011

SBS 2011 Hardware Empfehlung für Hauptserver


Basierend auf den langjährigen Erfahrungen mit seinem Vorgänger, dem SBS 2008, hier nun der aktualisierte Vorschlag zur Berechnung* bzgl. einer realistischen Abschätzung der Hardwareanforderungen in einem SBS 2011 Umfeld:
Als Einstiegssystem für einen ausgewogenen, produktiven SBS 2011 Hauptserver (AD, Exchange, WSUS, File/Print, DNS/WINS/DHCP, IIS/RDS-Gateway, SBSMonitoring, Backup) für 5 CALs und Leistungsreserven für bis zu 10 CALs käme folgende Vorgabe in Betracht:
  • Quad-Core 2GHz 64-Bit (x64) CPU (4 Sockets max.)
  • 12GB RAM (32GB max.)
  • 400 IOPS** Storage Subsystem (~ 4x10k RAID10)
  • 120GB für die System Partition
  • Größe der Daten Partition hängt von den jeweiligen Anforderung ab
    (Aber: IOPS** kommt vor Kapazität)
  • Single 1GBit/s Server NIC
Empfehlung für mehr als 10 CALs:
  • One Core alle 10 weiteren CALs
  • 1GB RAM alle 10 weiteren CALs
  • 100 IOPS** alle 10 weiteren CALs (~ 10k HDD)
Für Einstiegssysteme bei Kleinstkunden hier ein Vorschlag für ein Server mit 1..3 CALs bzw. max. 5 CALs:
  • Quad-Core 2GHz 64-Bit (x64) CPU
  • 10GB RAM
  • 200 IOPS** Storage Subsystem (~ 2x10k RAID1 oder 3x7.2k RAID5)
  • 120GB für die System Partition
  • Größe der Daten Partition hängt von den jeweiligen Anforderung ab
    (Aber: IOPS** kommt vor Kapazität)
  • Single 1GBit/s Server NIC
Als tabellarische Übersicht ergibt sich folgendes Gesamtbild:
Anzahl CALsAnzahl Cores/vCPUs (reale CPU)Anzahl RAM (in GB)Mind. IOPS**Beispiel RAID (an Hardware RAID-Adapter mit mind. 128MB Cache)
1..54 (1x Quad)102002x10k RAID1 oder 3x7.2k RAID5
1..104 (1x Quad)124003x15k RAID5 oder 4x10k RAID10 oder 6x7.2k RAID5
205 (1x Hexa)135004x15k RAID5 oder 6x10k RAID10 oder 7x7.2k RAID5
306 (1x Hexa)146004x15k RAID5 oder 6x10k RAID10 oder 8x7.2k RAID5
407 (2x Quad)157005x15k RAID5 oder 8x10k RAID10 oder 10x7.2k RAID5
508 (2x Quad)168006x15k RAID5 oder 8x10k RAID10 oder 11x7.2k RAID5
609 (2x Hexa)179006x15k RAID5 oder 10x10k RAID10 oder 12x7.2k RAID5
7010 (2x Hexa)1810007x15k RAID5 oder 10x10k RAID10 oder 14x7.2k RAID5
* Kein Anspruch auf Absolutheit
** IOPS - Input-Output Operation per Seconds per Harddisk (konservative und vereinfachte Werte)
SATA 7.2k ~ 75 IOPS
SATA/SAS 10k ~ 100 IOPS
SAS 15k ~ 150 IOPS
MLC SSD ~ 5.000 IOPS
SLC SSD ~ 15.000 IOPS
PCIe SSD ~ 120.000 IOPS
² Da es sich beim 2. Server aus dem SBS 2011 Premium Add-On um reine Standardkomponenten (Windows Server 2008 R2 Standard inkl. ggf. Terminal Dienste, SQL Server 2008 R2 Standard usw.) handeln und das Einsatzfeld (File/Print, DC, TS, SQL, Exchange UM, Lync 2010 usw.) sehr stark variieren kann, z.B.:
+ reiner Fileserver und ggf. zusätzliche Redundanz der Dienste AD, DNS, WINS usw. (unspektakulärer Hardwarebedarf im SBS/KMU Umfeld)
+ Terminal Server für wenige bis viele Benutzer mit unterschiedlichen Applikationen und Benutzerverhalten (sehr hoher Arbeitsspeicherbedarf + Multi-Core, geringere Storage-Anforderungen)
+ dedizierter Datenbank(anwendungs)server für viele Benutzer (sehr hohe Storage-Anforderungen, hoher Arbeitsspeicherbedarf + Multi-Core)
+ dedizierter Exchange Unified Messaging Server (sehr hohe CPU Anforderungen, hoher Arbeitsspeicherbedarf + Storage-Anforderungen)
+ dedizierter Lync Server 2010 Standard (sehr hohe CPU Anforderungen, sehr hoher Arbeitsspeicherbedarf, hohe Storage-Anforderungen)
Hinweis: Alles noch im SBS-Umfeld (d.h. max. 75 CALs)
kann man keine allg. Berechnungsgrundlage wie beim SBS 2011 Standard mit seinen vorhersehbaren Einsatzrandbedingungen vorgeben, sondern es gelten vielmehr, wie in jedem anderen Szenario, auch hier die Empfehlungen des jeweiligen Entwicklerteams:
Remote Desktop Session Host Capacity Planning in Windows Server 2008 R2http://www.microsoft.com/downloads/en/details.aspx?FamilyID=ca837962-4128-4680-b1c0-ad0985939063
Exchange 2010 - Performance and Scalabilityhttp://technet.microsoft.com/en-us/library/dd351197.aspx
Lync Server 2010 - Capacity Planning Requirements and Recommendations
http://technet.microsoft.com/en-us/library/gg425715.aspx
Deswegen bezieht sich dieser Artikel ausschlieslich auf berechenbare Basiskomponenten des Hauptservers.

Vielen Dank an die Autoren der SBSfaq.de

Unfi Ubiquiti USG4_PRO Restart every 12-24 hours

you can download 4.4.26dev firmware from this link: https://dl.ubnt-ut.com/usg/USGPro-upgrade-v4.4.26dev.5104476.180711.1503.tar